Das Heft jetzt mit beiden Händen gepackt, hob Eragon das Schwert über den Kopf und rief „Brisingr!“ Blaues Feuer flammte an der Klinge auf. Eragon trat vor und schlug mit dem Schwert gegen das Fallgatter. Ein greller Blitz erhellte die Mauer und die umliegenden Gebäude, als die Klinge mühelos durch das dicke Metall schnitt. Gleichzeitig spürte Eragon, wie seine Kräfte schwanden…
Die Eragon-Bücherserie ist eine meiner liebsten Fantasy-Reihen überhaupt! Die Weisheit des Feuers ist der dritte Band vom Autor Christopher Paolini und hier ist die Story schon sehr weit fortgeschritten. Der Krieg der Varden, die rebellische Armee, gegen Galbatorix, den brutalen Herrscher Alagaësias, ist hier in vollem Gange. Wir folgen Eragon durch mehrere Schlachten und fiebern mit der Rebellion mit. Ich will jetzt nicht spoilern, aber richtig traurig wird es teilweise auch. 😦
Die Eragon-Reihe ist für mich ein Reread und eine hundertprozentige Leseempfehlung für alle, die Fantasy mögen! Elfen, Drachen, Zwerge,… alles, was das Leserherz begehrt, ist hier vertreten und für mich hat die Reihe auch noch Nostalgiewert, da ich sie schon als Kind gelesen habe. Damals wie heute zieht mich die Geschichte in ihren Bann. Mit 847 Seiten ist dieser Band ein echter Wälzer, aber ein guter! Lasst euch von der Dicke nicht einschüchtern, jede Seite ist es wert, gelesen zu werden.
Ich bin bei meinem momentanen Reread inzwischen wieder ungefähr bei der Hälfte und ich liebe es immer noch so sehr. Doch ich muss auch ehrlich sein, trotz meines himmelhohen Lobgesangs: einige Passagen ziehen sich etwas und es fällt manchmal schwer, dranzubleiben. Dennoch wiederhole ich mich: es ist jede Sekunde wert. Für mich machen viele spannende Kapitel die paar wenigen zähen Stellen wett. Wer die Reihe kennt, wird mir da bestimmt zustimmen.
Ich freue mich sehr, dass das hier die erste richtige Leseempfehlung meines Blogs ist. Aller Anfang ist schwer, doch Eragon ist ein gelungener Auftakt. Ich hoffe, ihr seht das genauso und gebt der Reihe nun auch eine Chance! Oder noch besser: Ihr kennt die Bücher bereits und seht es genauso wie ich!

Atra Esterní ono thelduin, Mor‘ranr lífa unin Hjarta onr, un du Evarínya ono varda.
Christopher Paolini – Die Alte Sprache