Buch-Ausschnitt: Catbite

Nachfolgend ein Ausschnitt aus meinem Buchdebüt „Catbite“!

Es war etwas größer als ein Mensch. Seine Haut war schmutzig weiß, die blauen und roten Venen und Adern waren sichtbar. Seine Gliedmaßen hingen lang an den Seiten herab, endeten in Händen, welche mit langen Krallen ausgestattet waren. Doch das schrecklichste an diesem Wesen war sein Kopf. Der Mund bestand aus zwei Reihen spitzer Zähne. Die oberen Eckzähne waren größer und wirkten noch gefährlicher auf mich. Eine Nase besaß das Ding offenbar nicht, zumindest konnte ich keine sehen. Seine Augen leuchteten dunkelrot. Ich konnte mich erst wieder bewegen, als der erste Jäger auf die Kreatur schoss. Er verfehlte sie, die Kugel schlug nur wenige Meter entfernt von mir in den Waldboden. Ich zuckte nicht einmal zusammen. Ein anderer erwischte die Bestie an der Schulter. Sie kreischte und warf sich auf den Schützen. Ich konnte Blut spritzen sehen und hörte die verzweifelten Rufe des Opfers. Die anderen Männer stürzten in die Richtung davon aus der sie vorher noch so aufgeblasen und heldenhaft gekommen waren. Ich überlegte nicht lang und rannte ihnen hinterher. Noch immer war es mein Anliegen, dass Matt diese Nacht überlebte. Um die Kreatur würde ich mir erst dann Sorgen machen, wenn sie Matt gefährlich wurde. Ich hörte wieder ein schmerzerfülltes Brüllen und ich war mir sicher, dass es dieses Mal Leon erwischt hatte. Ich hatte ihn nie gemocht. Genauso wenig wie die anderen Jäger, dennoch wünschte ich keinem von ihnen den Tod.

[…]

Ein Kreischen ertönte hinter uns und ich bekam am ganzen Körper Gänsehaut. Es war direkt hinter uns. Ich schleuderte Matt in einen Busch und verwandelte mich in einen riesigen Tiger. Ich hatte das Gefühl, dass ich größer war als sonst, aber sicher war ich mir nicht.  Es ging alles so schnell. Ich wirbelte herum und brüllte die Kreatur an. Sie kreischte fürchterlich und hielt Abstand. Offenbar schien sie zumindest etwas beeindruckt durch den Widerstand. Ich konnte dieses Monstrum nun genauer sehen als vorhin. Die Augen waren fürchterlich. Die Pupillen des Wesens waren klein, kaum ausmachbar und ich war mir sicher, dass es fürchterlich sein musste, wenn diese Augen das letzte waren, das man in seinem Leben sah.

Falls ihr jetzt Lust habt, mehr davon zu lesen, dann ab zu Thalia oder Amazon! Dort könnt ihr mein Buch kaufen – bzw. ist es auch bei Kindle Unlimited dabei!

https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1051895643

Hinterlasse einen Kommentar